Ausgezeichnetes Wanderdorf

Österreichischs Wandergütesiegel

Die gesamte Wanderregion Ramsau am Dachstein wurde 2011 mit dem „Österreichischen Wandergütesiegel“ ausgezeichnet. Sie war damit unter den ersten Regionen Österreichs, die die Kriterien des Österreichischen Wandergütesiegels erfüllten und die Auszeichnung erhielten.

Es steht für kreative Umsetzung, Top Wander-Infrastruktur (u.a. auch Wanderhotels) und ausgezeichnete Wegmarkierungen sowie Orientierungshilfen.



Die Königsetappe

Prachtvolle Berge, wildes Wasser, 14,2 km Länge, 1470 Höhenmeter, 25.000 Schritte, 4 Juwele! Die Königsetappe von Ramsau am Dachstein entführt in die wildromantische Landschaft „Am Stein“ und zu wilden Wassern. 
Im Sommer gibt es für diese einmalige Tour einen Stempelpass. Wenn alle vier Hütten – sprich Juwele – besucht wurden, wird der Wanderer dieser durchaus anstrengenden Tour mit einem “Königsetappe”- Trikot belohnt (kostenlos abzuholen bei Intersport Bachler). 
Die Tour kann vom Parkplatz Silberkarklamm/Fliegenpilz oder vom Wanderausgangspunkt Feistererhof bzw. auch beim Parkplatz Wanderausgangspunkt Percht/Alte Mühle gestartet werden. 
Wegbeschreibung (ausgehend von WA Feisterer): 
Wanderausgangspunkt ist der Parkplatz unterhalb des Hotel Feisterer in Ramsau am Dachstein. Dort beginnt der steile Anstieg der zunächst auf einem breiten Almzufahrtsweg durch den Wald bis zur urigen und einladenden Lärchbodenalm (1.406 m) führt. Die Hütte ist ab 10 Uhr geöffnet und bietet sich als ideales Wanderziel für Familien an. Ein Kinderspielplatz und ein Streichelzoo wird die Kinder rundum begeistern. Frische Bio Milch von der eigenen Landwirtschaft und die bekannte Lärchbodenschnitte laden zur gemütlichen Almjause ein. 
Danach verläuft der steinige Forstweg durch Latschengassen bis hinauf zu den Felsen der „Fischermauer“. Die Szenerie ändert sich nun laufend und man hat schon mehr als die Hälfte des 1.000m hohen Anstieges geschafft. Der Steig windet sich nun durch die freien, grünen Hänge des „Tiefkars“, gewährt schöne Tiefblicke in das Ennstal und die Felswände des Sinabell rücken immer näher. Beim Guttenberghaus angekommen, lädt die aussichtsreiche Terrasse zur wohlverdienten Rast und Stärkung ein. Die kinderfreundliche Hütte liegt auf 2.147 m Seehöhe und ist damit die höchst gelegene Alpenvereinshütte mit Übernachtungsmöglichkeit der Steiermark. 
Im Juli 2014 wurde das 100-jährige Bestehen der gemütlichen Hütte gefeiert. Eingebettet zwischen dem felsigen Gipfelzug der Scheichenspitze und dem Sinabell, auf einem vorgelagerten grünen Hügel. Wunderschöner Aussichts- und wichtiger Wanderknotenpunkt! Da wäre zum Einen der Weg zum Dachstein Gletscher, die Überquerung des verkarsteten Hochplateaus Richtung Norden zum Krippenstein oder der Aufstieg zur Scheichenspitze und  Ramsauer Klettersteig. Ab hier bewegt man sich in hochalpinem Gelände – entsprechendes Verhalten ist Voraussetzung für sicheres Wandern. Der Hausberg des Guttenberghauses ist der Sinabell. Der Gipfelanstieg dauert eine gute Stunde und wird auch als Abstiegsvariante vom Austria Klettersteig Sinabell genutzt. Weiter auf der Königsetappe. Auf dem Weg Nr. 618, hinter Sinabell und Wasenspitze vorbei bis zur Abzweigung zum Weg 619. Reizvoll ist der Tiefblick auf den kleinen, in einem Felskessel ruhenden Höllgrabensee (Silberkarsee) und die großartige Natur mit weitläufiger Aussicht über die Landschaft „Am Stein“. Ein verkarstetes Hochplateau, das sich über 20 km² im Norden und Osten des Dachstein erstreckt, wo kleine Felsgipfel, grüne Hügel, Zirbenwälder und tief eingeschnittene Kare eine wundersame Landschaft bilden. 
Es folgt der Abstieg über die Stangalm, steil und steinig in Serpentinen hinunter zur Silberkarhütte, vorbei am Klettersteig Siega. Die Hütte auf 1.223 m bietet den Wanderern und Klettersteiggehern reichhaltige Bioprodukte vom eigenen Bio Bauernhof.  Das restliche Wegstück ist noch einmal anders und kurzweilig. Es geht durch die romantische Wildwasserklamm am Schleierwasserfall vorbei, über Stiegen und Stege immer am rauschenden Bach bergab. Mit dem Hias Klettersteig und dem 2014 neu erbauten Rosina Klettersteig befinden sich 2 weitere anspruchsvolle Klettersteige gleich in Talnähe. 
Am Ausgang der Silberkarklamm (Klammerhaltungsgebühr) nehmen wir den rechten Pfad zur Jausenstation Fliegenpilz (1040 m) und wandern über den Waldweg Nr. 7 bis zur Rössingstraße, folgen dieser bis zur markierten Abzweigung Angerer, biegen rechts ab, auf den Panoramaweg Nr. 1 und gehen die letzten 20 Minuten leicht bergan bis zum Parkplatz Hotel Feisterer. 
 
Die Königsetappe wurde 2012 mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. 



 Fünf Hüttenweg

Dieser traditionsreiche Wanderweg gehört zu den imposantesten Wanderungen in der Ramsau. Der 5-Hütten-Weg oder neu „Dachsteinweg“ gilt als der klassische Almzugang und führt vom Plateau über die Almen bis an den Fuß der Dachstein Südwände (1800 m). Der Höhenunterschied zwischen Ramsau-Ort und Südwandhütte beträgt 736 Meter. Von dort ausgehend können weitere Wanderungen unternommen werden. 
Ausgangspunkt/Parkmöglichkeit: Ramsau Ort, Ramsau Zentrum 
Ab Wanderausgangspunkt Edelbrunn führt ein breiter Waldweg stetig steigend, zunächst am Dachsteinhaus vorbei, Richtung Türlwand. Schöner Aussichtspunkt ist der Sitzbichl (Rastplatz mit Bank) mit freiem Blick über das westliche Ramsau Plateau und zu den Schladminger Tauern. Weiter führt unser Weg stetig leicht bergauf bis zur Brandalm. Erster schöner, wirklich imposanter Dachsteinblick! Dort befindet sich auch die Gedenkstätte für die am Dachstein verunglückten Bergsteiger (oberhalb thront die Austria Hütte, erreichbar über einen kurzen Anstieg ab Brandalm). 
Der 5-Hütten-Weg führt weiter durch das Gelände der Ramsauer Almen und mündet unterhalb vom Gasthaus Hunerkogel in die Dachsteinstraße. Noch ein paar Hundert Meter bis zur Talstation der Dachstein Gletscherbahn bzw. Türlwand. Hier beginnt der Anstieg zur Südwandhütte (Nr. 6 und 615). Dieser Steig führt unmittelbar unterhalb der Seilbahn hinauf zum Kar der Schwadering, wo meist ein Wasserfall über die Felswand stürzt und bis in den Sommer hinein noch ein Schneefeld gequert werden muss. Schöne Ausblicke. Ca. 40 Min. Gehzeit ab Talstation bis zur Südwandhütte. Tolle Lage am Fuße der Südwände mit Panoramablick. Am selben Weg zurück zur Talstation Gletscherbahn, entweder mit dem Bus oder über den Dachsteinweg zurück nach Ramsau Ort. 
Variante: Diese Wanderung kann mit dem Ramsauer Bus kombiniert werden – entweder mit dem Bus bis zur Türlwand und zurück wandern oder umgekehrt. 
Markierung: Nr. 6; Gehzeit: hin und retour ca. 6 Std.; Ramsau-Ort bis Türlwand ca. 4 Std. 
Der Dachsteinweg wurde 2012 mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. 



Märchenweg am Rittisberg

Vom Wanderausgangspunkt „Ramsau Beach“ bei der Talstation der Rittisberg 4er Sesselbahn wandert man auf einem breiten Forstweg, dem gut markierten Märchenweg, durch den Wald zum Rittisstadl. Dazwischen sind ungefähr 30 Märchenstationen, die den gut 1,5-stündigen Aufstieg unterhaltsam machen. Bei einigen Stationen werden auf Knopfdruck spannende Märchen erzählt.  
Tipp: Beim Einstieg in die Wanderung sollten sich alle Kinder eine Quizkarte mitnehmen. Dann heißt es, sich die Märchenfiguren gut anschauen und alle Fragen richtig beantworten. Für jede richtige Märchen-Quizkarte gibt es anschließend beim Rittisstadl eine kleine Überraschung. 
Eine lustige Idee für den Rückweg ins Tal: Beim Rittisstadl kann man sich Alpenroller ausborgen, mit denen es pfeilschnell wieder ins Tal zurück geht. 

Der Märchenweg wurde 2011 mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. 



Natur- und Umwelterlebnispfad für Kinder

Besonders stolz ist KALI auf „seinen“ Sattelberg, auch bekannt als „Ramsauer Kinderberg“. Hier befindet sich Österreichs 1. Natur- und Umwelterlebnispfad für Kinder: ausgezeichnet mit dem Österreichischen Wandergütesiegel. Auch für Eltern und Großeltern ist er spannend und lehrreich zugleich! An 15 speziell gestalteten Stationen wird der Entdeckungsgeist der Kinder aktiviert und Umwelt- sowie Naturvorgänge werden in entsprechender Umgebung spielerisch „begreifbar“ gemacht. 
Der Kinderberg macht seinem Namen alle Ehre und hält noch mehr bereit: der Ramsaurier Zwergerl-Bauernhof (mit Schau- und Spieltafeln in Kleinkindergröße) ist Kalis Spielparadies für die Jüngsten. Neben dem großen Waldspielhaus und der „Kleinen Ramsauer Wasserwelt“ bietet der Sattelberg zwei echte Kinderklettersteige mit stolzen 200 zu bewältigenden Höhenmetern. 

INSIDER Tipp für Familien: Am Natur- und Umwelterlebnispfad Sattelberg sind 9 besonders kinder- und familienfreundliche Schätze versteckt. 
Der Natur- und Umwelterlebnispfad wurde 2010 ausgezeichnet mit dem Österreichischen Wandergütesiegel.