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Sky Walk Klettersteig
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Galerie:
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Album:
Ramsau - Impressionen im Sommer
Literaturtipp:
Kurt Schall
KLETTERSTEIG-ATLAS ÖSTERREICH (Juni 2006, Schall-Verlag)
Alle 200 Klettersteige und Sportklettersteige -von leicht bis extrem schwierig -
sowie die interessantesten gesicherten Steige Österreichs in einem Band!
Inkl. aller neuen Steige bis einschließlich Juni 2006!
Meist ganzseitige, farbige und plastische Topos, dazu ein optimales Bewertungs-System für Klettersteige (Anforderungsprofil!), Kartenausschnitte der genauen BEV-Karten zu jedem Klettersteig; präzise
Angaben über Schwierigkeit, Gesamtanforderung, Detailanforderung (Kondition, Armkraft, Technik, Mut/Psyche, Bergerfahrung), Länge, Exposition, Zu- und Abstieg, Zeitaufwand, Höhenunterschied, Eignung für Kinder u. Jugendliche, Gesamtschönheit des Klettersteiges sowie Zustand und Art der Sicherungen, Infos über Steig-Sanierungen, Stützpunkte und Tourismusverbände.
www.schall-verlag.at
Betrachtet: 4843 Mal.
Blickt man vom "Sky Walk" – der neuen Aussichts-Plattform neben der Bergstation Hunerkogel der Dachstein-Gletscherbahn – durch den eingebauten Plexiglasboden in die Tiefe, wird man mit Sicherheit beeindruckt sein.
Noch eindrucksvoller ist es, wenn zum selben Zeitpunkt gerade ein paar Extrem-Klettersteigler über den Anfang Juli 2006 fertiggestellten "Sky Walk-Klettersteig" aufsteigen. Denn der neue Sportklettersteig führt nahezu in Fallinie des "Sky Walk" unwahrscheinlich exponiert und spektakulär direkt zur Bergstation und damit in unmittelbare Publikumsnähe.
Betrachtet: 11248 Mal.
Der neue "Sky Walk-Klettersteig" führt tatsächlich "dem Himmel entgegen" und wird den anspruchsvollen und den Schwierigkeiten gewachsenen Klettersteigfan mit Sicherheit begeistern.
Viel Armkraft, Mut und Erfahrung ist allerdings notwendig, um den neuen Sportklettersteig bezwingen zu können und dabei auch Spaß zu haben – also nichts für Gelegenheits-Klettersteiggeher oder gar Anfänger!
Mehrere Passagen erreichen - im Bereich des teilweise überhängenden Pfeilers sogar in kurzen Abständen – den Klettersteig-Schwierigkeitsgad D/E, also schon extrem schwierig.
Im Erstzustand war der Klettersteig sogar noch schwieriger (E), wurde aber kurz darauf mit ein paar zusätzlichen Tritt-/Griffbolzen ein wenig "entschärft".
Nach der langen Einstiegsquerung vom Hunerscharten-Steig geht‘s ordentlich zur Sache, zum Rasten kommt man bei den anhaltenden Schwierigkeiten kaum. Kraftausdauer ist in sehr hohem Maße erforderlich, eine Kurzfixierung (kurze, zusätzliche Bandschlinge mit Klettersteig-Karabiner od. 1-2 Expressschlingen) zur Armentlastung sehr zu empfehlen. Kletterschuhe (ohne Profil) od. spezielle Klettersteig-Schuhe (an der Schuhspitze profillos) für bessere Reibung auf den Tritten sind von Vorteil.
Der Zustieg zum Einstieg ist ein Abstieg, und führt von der Bergstation bergab zur Hunerscharte und dann über die Plattenrampe (A-B) des obersten "Hunerscharten-Steiges" absteigend zur Abzweigung des "Sky-Walk-Klettersteiges" (insgesamt 20 –25 Min.).
Es gibt zwar am Beginn der langen Einstiegsquerung einen kleinen Anseilplatz, es wird aber empfohlen, das Klettersteigset bereits in der Hunerscharte anzulegen.
Der neue "Sky Walk-Klettersteig" wird sicherlich eine große Anziehungskraft auf extreme Ferratisten ausüben und reiht sich als weitere Attraktion nahtlos im Reigen der großartigen Dachstein-Klettersteige ein.
Betrachtet: 6741 Mal.
Schwierigkeit: Extrem schwierig. Mehrere Passagen D/E und längere Abschnitte durchwegs D, selten leichter. Im Mittelteil stellenweise extrem ausgesetzt und sehr Kraft raubend.
Gesamtanforderung: extrem
Besondere Gefahren: Steinschlaggefahr im gesamten Mittelteil durch vorausgehende Kletterer. Vor allem im letzten Klettersteigabschnitt (Querung und Ausstiegsbereich) auf loses Gestein achten und keinen Steinschlag auslösen!
Beste Jahreszeit: Juni - Oktober
Zeiten / Höhenunterschiede:
Zustieg: 25 Min. im Abstieg von der Bergstation, bzw. Aufstieg über den "Hunerscharten-Steig" von der Talstation (1,5 Std.)
Klettersteig: 1-2 Std. / 150 Hm (Kletterstrecke ca. 260 m)
Abstieg: keiner (Ausstieg bei der Bergstation)
Zeitaufwand gesamt: 1,5-2,5 Std.
Exposition: Südost bis Süd
Sicherungen: super; durchgehendes Stahlseil, einige Tritt-/Griffbolzen
Funfaktor: super
Gestein: Kalk
Flucht- / Abbruchmögl.: keine
Orientierung: einfach
Kinder / Jugendliche: ab 16 Jahren.
Ausrüstung: Klettersteigset, Helm, mittelfeste Bergschuhe od. Kletterschuhe, ev. zusätzliche Kurzfixierung zur Entlastung der Arme bzw. zum Rasten.
Errichtung / Betreuung: Juli 2006 / Planai-Hochwurzenbahnen GmbH., Hans Prugger u. Alex Seebacher
Karten: ÖK 12, F&B WK 281, AV-Karte Nr. 14
Talort / Info: Schladming, 750 m bzw. Ramsau am Dachstein, 1135 m; TI: 03687-81833, www.ramsau.com, www.dachsteingletscher.at bzw. www.planai.at
Stützpunkte: Keiner notwendig. Im Bereich der Talstation der Dachstein-Gletscherbahn einige Schutzhütten, Gasthöfe und Hotels; Bergrestaurant Hunerkogel.
Ausgangspunkt: Bergstation Hunerkogel der Dachstein-Gletscherbahn, 2687 m (Tel.: 03687-81241; ab 19. Juni täglich von 7.50 bis 17.10 Uhr in Betrieb)
Betrachtet: 5731 Mal.
Zustieg: 20-25 Min. Von der Bergstation Hunerkogel der Dachstein-Gletscherbahn entweder ca. 50 Hm über den gesicherten Klettersteig (B-C, rot markiert) östlich zur Materialseilbahn abklettern und weiter abwärts in Kürze zur Hunerscharte, oder über den obersten Schladminger Gletscher in einem Bogen von Norden zu Fuß absteigen zur Hunerscharte (2602 m; 10 Min. )
Von der Hunerscharte über den "Hunerscharten-Steig" die Plattenrampe südlich weiter abklettern (gesichert, A-B) bis zur Abzweigung des "Sky Walk-Klettersteiges" (dort wo sich der "Hunerscharten-Steig" am unteren Ende der Plattenrampe nach links in Richtung Obere Schwadering wendet). Alternativ kann natürlich auch über den markierten "Hunerscharten-Steig" von der Talstation der Dachstein-Gletscherbahn aufgestiegen werden (ca. 2,5 Std.).
Betrachtet: 5758 Mal.
Routen- / Steigverlauf: In einer langen Querung (B bis B/C; teilweise bereits ausgesetzt) unter die sehr steile SO-Wand (in die Fallinie des "Sky Walk" der Bergstation). Entlang eines Risses (D/E) und über die anschließende Steilwand (D, Griff-/Trittbolzen) zur sehr exponierten Plattenrampe (D). Es folgt eine kurze "Verschnaufpause" (C), dann über einen Plattenriss (D) zur Schlüsselpassage, dem tw. überhängenden Pfeiler (mehrere Stellen D/E). Zwei kurze, anstrengende Wandstufen (D) sind im Finale noch zu überwinden, ehe man mit einer Querung (B, Stelle C/D) zum kurzen Ausstiegsgrat (Achtung auf loses Gestein!) knapp unterhalb der Bergstation gelangt und sich von den vielen Schaulustigen bestaunen lassen kann.
Betrachtet: 5354 Mal.
Skywalk.19-(Schall).jpg
Betrachtet: 7566 Mal.
Galerie:
ramsau Galerie
Album:
Ramsau - Impressionen im Sommer